"Welt"

  • Die Heimatwelt primitiver Clans mit vielen Geheimnissen und Wundern.

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    Weit draußen im galaktischen Halo befindet sich das Sternsystem 320-8-16, so zumindest die Bezeichnung des imperialen Erkundungsbüros laut letztem Zensus. Die Einheimischen nennen ihren Planeten schlicht "Welt". Niemand wäre auf das System aufmerksam geworden, würde es nicht eine ungewöhnliche Sternenkonstellation aufweisen. Zwei Sonnen, eine kleine blaue und eine große rote schweben in dessen Zentrum und werden von drei Gasriesengroßen Planeten und zwei Asteroidengürteln umkreist (diese befinden sich in den inneren Umlaufbahnen, die Gasriesen sind eigentlich Eisriesen und befinden sich weit draußen im System, gerade erwärmt genug um die äußeren Atmosphäreschichten gasförmig zu halten, während ihre Kerne geforen sind. Auf dem äußersten hat das Imperium eine kleine Auftankstation eingerichtet, die Wasserstoffe aus dem Eis spaltet und in Treibstoff umwandelt. Zwar können hier keine Großkampschiffe auftanken, aber kleine Scoutschiffe und Erkunder docken hier sporadisch an.


    Die großte Besonderheit ist die dritte, kleine gelbe Sonne, welche in der dritten Umlaufbahn um die Zentralsterne kreist und von sechs weiteren Planeten umrundet wird. Die beiden Inneren sind heiße, leblose Brocken, der dritte in kleiner Gasplanet, dessen Atmoshäre sich erhitzt, wenn er den beiden Zentralsonnen zugewandt ist und am Himmel von "Welt" wie ein fernes, flammendes Auge zu erkennen ist.

    Nummer vier wird von "Welt" eingenommen, fünf ist ein übergroßer Asteroid, der von der Sonne vor Äonen eingefangen wurde und nun um diese kreist. Orbit sechs wird von einem Schneeplaneten eingenommen, der gerade so eine Atmosphäre besitzt und deswegen einst besucht wurde von den ursprünglichen Reinblut-Siedlern. Unter den Schneemassen existieren außergewöhnlich gut erhaltene Gebäude und ein Extremumgebungsspezialistenteam des Imperialen Bergungsdienstes besitzt eine kleine Basis dort.


    Welt selbst nimmt sich wie ein grünes Juwel inmitten der trostlosen Planetenlandschaft aus. Dieser Himmelskörper wird von drei Monden umkreist, die für spektakuläre Fluten sorgen, wenn sie alle drei am Himmel stehen. Sie sind relativ uninteressant, auf dem kleinsten, äußersten befinden sich die Ruinen des Landeplatzes der ersten Siedler, die diesen Ort als Basis für die Besiedlung nutzten.

    Aus dem Orbit gesehen sind die Meere grün, wie auch große Teile der Landoberfläche. Diese Wasserfärbung kommt von der Vielzahl kleinster Lebewesen, welche in den oberen und mittleren Schichten schwimmen und von kleinen wie auch großen Meerestieren als Nahrung dienen. Der Salzgehalt dieser Gewässer ist nur in deren Mitte größer und hier ist das Wasser normal klar. Die Landmassen werden von gewaltigen Wäldern und Dschungeln oder dicht-bewachsenen Sümpfen eingenommen. Selbst die Hochgebirge führen Wälder bis in mittlere Höhen und nur die Gipfel sind kahl und schneebeedeckt, wie auch die beiden Pole.

    "Welt" führt ansonsten normale Klimazonen, wie die meisten Planeten und die meisten Sidlungen befinden sich in der gemäßigten Zone nördlich und südlich des Äquators, aber Clandörfer finden sich in allen Klimazonen.

    Die Bevölkerung verteilt sich auf verschiedene Völker, die sich durch ihre Siedlungszonen definieren. So existiert ein Bergvolk, ein Seevolk, die Sumpfleute und die Eiswanderer, um einige zu nennen. Allen ist gemein, dass sie sich in einer fantastischen Umwelt mit einer Vielzahl von Bedrohungen und Möglichkeiten auseinandersetzen müssen. Die meisten dieser Menschen sind angehärtete Jäger, Bauern und Krieger (meist alles in einem), deren Umgang mit wilden Tieren und Monstern ihnen von Kindes Beinen an eingebläut wird.

    Die Völker leben oft in Einklang mit den entsprechenden lokalen Tieren und nutzen diese als Reittiere, Kampfbestien und Freunde. Bergvölker haben gelernt, Rancors zu zähmen, das Meervolk zieht mit ihren Schiffen zusammen mit den gewaltigen Titanwalen und die flinken Waldbewohner bewegen sich noch schneller mit ihren Wipfelschreitern.

    Untereinander sind die Völker oft im Krieg, obwohl die natürlichen Ressourcen in rauen Mengen vorhanden sind. Wissenschaflter sind sich einig, dass die Reinblüter, die vor langer Zeit hier siedelten, den Völkern den kriegerischen Einfluss brachten und da die "roten Götter" noch heute verehrt werden und deren Bräuche und Traditionen überliefert, hat diese Theorie Hand und Fuß.


    Die einsitgen Städte der Reinblüter sind meist Ruinen, übergebliebene Befestigungen werden meist von sesshaften Völkern als Festungen verwendet, doch viele Tempel sind noch mehr oder weniger intakt und spielen für die Einwohner eine große Rolle. Schamanen pilgern zu diesen, um von den Göttern Visionen zu erlangen und junge Kriegerinnen werden dazu ermutigt, in diese Gebäude einzudringen und sich dem zu stellen, was sie vorfinden, nicht selten Fallen oder gar Geistwesen. Die meisten sterben bei dem Versuch, doch einige wenige kehren mit magischen Schätzen und Waffen zurück (oft alchemistisch-veränderte Schwerter und Äxte oder Sith-Talismane) und genießen fortan großes Ansehen, egal, ob und wie ihr Geist unter der Erfahrung gelitten hat.


    Der Einfluss der Sith von einst ist immer noch vorhanden. Manch Kreatur wurde von ihnen verändert und diese oder ihre Nachtkommen existieren bis heute und sind Stoffe von Legenden, die Schamanen am Lagerfeuer teilen. Ebenso berichten sie über einen verbotenen Ort, tief in den Schluchten des größten Gebirges, wo sich Tempel der Götter der Roten Götter befinden sollte. Erste Hinweise deuten auf ein Konstrukt der Kwa hin, aber bisher ist es niemandem gelungen, diesen Ort zu finden.


    Das Imperium annektierte "Welt" vor einigen Jahren und zunächst trafen sie auf erbitterten Widerstand. Kampfläufer wurden von Rancors zerissen und Landungschiffe von Nachtschwingen zum Absturz gebracht. Doch das Erscheinen reinblütiger Lords änderte alles. Die Rückkehr der roten Götter feiernd wurde 320-8-16 imperiales Mandtsgebiet. Voraussehende Sith verzichteten auf die Versklavung der Bevölkerung, der überproportional höhere Anteil an Machtsensitiven war eine Quelle für die Akademie auf Korriban und die abgehärteten Kriegerjäger gaben exzellente Späher für die imperiale Armee ab.

    Nahe des Äquators befindet sich nun ein Raumhafen mit angrenzender Garnison und Handelsposten. Hier kommen die potentiellen neuen Sith an, bevor sie in ein neues Leben (oder den Tod) aufbrechen und hier gilt der Friede des Gesandten der Roten Götter (sprich, des imperialen Gouverneurs). Clans müssen hier Frieden waren und hier kann man am meisten über den Planeten erfahren.