Lichtschwert - Die Formen des Lichtschwertkampfes

  • Die Formen I bis IV und VII

    1 + Form I - Shii-Cho +

    Die Erste Form Shii-Cho ist auch bekannt unter den Namen “Weg des Sarlaccs” und “Entschlossenheitsform” und ist die erste der sieben Formen im Lichtschwertkampf.

    Diese Form entstand aus den Techniken des Schwertkampfes, als dafür noch Metallschwerter verwendet wurden.

    Die Shii-Cho Form war dazu gedacht eine Basis für die damals neuen Waffen, den Lichtschwerter, Grundbewegungen und Zielzonen zu bieten.

    Die Körperzonen entsprechenden Angriffe und Verteidigungen wurden dabei entwickelt und definiert.

    Diese Form entstand als die Dunklen Jedi auf die ursprünglichen Sith trafen, gegen deren Metallschwerter sie sehr effektiv war, doch im Kampf Lichtschwert gegen Lichtschwert wurde sie schnell von Form II Makashi abgelöst.

    Obwohl danach immer mehr Formen ausgearbeitet wurden bleibt die Shii-Cho Form bestehen.

    Sie gilt als Grundform auf die immer wieder zurückgegriffen werden kann wenn nichts anderes funktioniert.

    1.1 Beschreibung

    Diese Form setzt vorallem darauf einen Gegner zu entwaffnen ohne ihn ernsthaft zu verletzen.

    Die Schwertbewegungen sind simpel und roh, doch ein Meister in dieser Form könnte man so beschreiben “Wie Wasser in einem Wasserfall”, bei weniger geübten Anwender kann es jedoch schnell mal einstudiert und plump wirken.

    Dennoch, jeder der ein Lichtschwert gebrauchen kann, kann diese Form erlernen, ungeachtet körperlicher Vorzüge oder Schwächen anderer Rassen.

    Shii-Cho ist darauf spezialisiert gegen mehrere Gegner anzutreten, mit weiten Schwüngen des Lichtschwerts. Doch zeigt dies auch den Nachteil dieser Form auf. Sie ist nicht nützlich gegen Einzelziele, da ein einzelner Gegner dadurch die Mobilität hatte den Schwachpunkt zu finden und ihn auszunutzen.

    Diese Form setzt auf grundlegende Angriffe, Parraden und Körperzonen, doch gibt es zwei Methoden wie diese Manöver ausgeführt werden können.

    Methode 1(Ideal Form): Wurde vorallem im sparring verwendet, die Manöver wurden horizontal/vertikal ausgeführt, dabei war ein Schlag oder eine Parade immer im rechten Winkel zur vorhergehenden.

    Methode 2 (Live Combat Form): Diese Methode war funktionaler, die Schläge werden dabei diagonal ausgeführt mit dem Ziel die Angriffsgeschwindigkeit zu erhöhen dabei aber die Bewegung die man dafür machen muss zu reduzieren.

    In der Shii-Cho Form ist das Sun djem fest eingebunden, zum Beispiel bei dem “Entwaffnenden Schlag” bei welchem auf den Lichtschwertgriff des Gegners geschlagen wird um es aus dessen Griff zu lösen.

    Eine weitere Technik die im Shii-Cho verwendet wird, wird als “Sarlacc Schwung” bezeichnet. ein ausladender Schlag gegen mehrere Ziele.


    2 + Form II - Makashi +

    Makashi auch bekannt als “Weg des Yalamiri” oder “Wettkampf Form” ist die zweite der sieben klasischen Lichtschwertformen.

    Es wurde speziell für den Kampf Lichtschwert gegen Lichtschwert entwickelt. Um einen Vorteil gegenüber der Form I Shii-Cho zu haben, welche gegen mehrere Gegner effektiv ist, jedoch schwach gegen Präzisionsangriffe einzelner Gegner, ist die zweite Form die Duell zentriertetste der sieben Formen.

    Auf Präzision und Effizienz bauend, erlaubte es einem Makashi Kämpfer sich ohne grosse Anstrengung zu verteidigen, und sich dabei nicht entwaffnen zu lassen.

    Form II ist elegant und fokusiert, setzt vorallem auf Balance und eine gute Fussarbeit um den Gegner auszumanövrieren. Flüssige und berechnende Bewegungen sind für diese Form wichtiger als Stärke, dabei werden eher Stiche und Schnitte durch geführt als das rohe stärkebasierende hack and slash des Shii-Cho.

    Als die alten Sith Kriege begannen, verschwanden viele der Sith und Dunkle Jedi, wodurch eine Solche Form nur noch sporadisch auftauchte.

    Dies kombiniert mit dem Fortschritt in der Blastertechnik machte die Duell Form obsulet und die Anzahl der Makashi Kämpfer ging zurück, wohin gegen sich mehr dem Soresu zuwendeten.

    2.1 Beschreibung

    Makashi bleibt aber nicht ohne Schwäche. Es ist relativ schwach gegen mehrere Gegner und nicht sehr nützlich gegen Blaster Abwehr.

    Seine Stärken liegen im eins gegen eins Lichtschwert Duell vorallem gegen Form I Kämpfer. Mit der präzisen Schwertarbeit und dem Fokus nicht entwaffnet zu werden war sie dafür ideal.

    Trotz einer Schwäche bei mehreren Zielen kann ein geübter Kämpfer sich adaptieren, die Gegner einer nach dem anderen ausmanövrieren oder sich einen Vorteil mit dem längeren Doppellichtschwert sichern.

    Ein Nachteil der nicht kompensiert werden konnte war, dass kaum kinetische Energie aufgebaut werden konnte.

    Das heisst das ein starker Gegner einen Makashi Duellant überrumpeln konnte, im dem er durch die Abwehr mit roher Gewalt bricht.

    Diese fehlende körperliche Kraft der Form II Anwender konnte jedoch mit einem kontinuierlichen Krafttraining oder mit kybernetischen Augmentation, kompensiert werden.

    Im Anfangstadium der Makashi wurde zuerst die Defensive ausgearbeitet, welche nicht viel Aufwand bedarf um im richtigen Moment mit einer Parade oder einer wohl plazierten Offensive sich den Sieg zu sichern.

    Die späteren besser entwickelten Formen waren sicherlich effektiver.

    Form II setzt Präzision und Effizienz über rohe Kraft. Sie braucht Stiche, Paraden und Schnitte anstatt Hiebe, Blocks und Hacken.

    Der Umgang mit dem Schwert in der Makashi Form ist sehr verfeinert, erfordert dadurch aber einen intensiven Fokus. Es wird als elegant, kraftvoll und präzise beschrieben.

    Dies diente dazu ohne Anstrengung sich zu verteidigen damit sich der Gegener auspowert.

    Doch nicht nur das Schwert sondern auch die Fussarbeit ist essenziell in dieser Form. Die Füsse meist in einer Linie um schnell nach vorne zu verlagern um anzugreiffen

    und bei einem Rückzug wieder auf das zurück gesetzte Bein zu verlagern.

    Auch gegen Macht Basierte Attacken war ein Makashi Kämpfer gewappnet was ihn ausseroderdentlich effektiv gegen Einzelgegner macht.

    Der Anwender hält das Lichtschwert meist einhändig um eine weitere Reichweite an Bewegung zu erzielen. Wo die Shii-Cho Form auf einen nicht tödlichen Ausgang eines Kampfes wert legt,

    ist die Makashi form meistens lethal, zumindest bei einem geübten Kämpfer.

    Die flüssigen und eleganten Bewegungen, kombiniert mit der konzentrierten und ruhigen Einstellung im Kampf, schienen die Anwender eher zu tanzen, als zu kämpfen.

    Der Makashi Stil ist wesentlich effizienter und Energiesparender als zum Beispiel die Form IV Ataru die auf Sprünge und akrobatische Formen setzt.

    Die Eröffnungshaltung ist ein einhändiger tiefer Block. Der Griff in der starken Hand auf der Seite gehalten die Klinge abwärts gehalten. Die Füsse stehen schulterbreit ausseinander.

    Einige stehen seitlich zu dem Gegner das Schwert auf ihn gerichtet.

    Indem man der Griff mit dem Daumen führt können exaktere und schnellere Bewegungen mit der Klinge ausgeführt werden.

    Eine typische Bewegung in der Makashi Form ist das schnelle aufeinanderfolgende X in die Luft zu zeichnen mit der Spitze des Schwertes.

    Der Makashi Salut sieht wie folgt aus: Der Griff des Schwertes wird auf Brusthöhe gehalten die Klinge vertikal nach oben zeigend sodass sie genau vor dem Gesicht des Anwenders, danach wird die Klinge nach unten abgedreht.

    Die am häufigsten Verwendeten Kampfmanöver sind Sun djem und Shiak. Trotz der Anwendung des Sun djem hat es wenig mit dem “entwaffnenden Schlag” des Shii-Cho gemein.

    Anstatt das der Gegner ohne Schaden entwaffnet wird, nimmt ein Makashi Duellant es im Kauf den Griff des Gegners zu zerstören oder die Waffenhand zu verkrüppeln.

    Zwei Manöver der Form II sind “heimtückischer Schlag” und die “Makashi Riposte”

    “heimtückeischer Schlag” basiert darauf die Schwachstelle des Gegners herauszufinden und den Gegner damit zu überrumpeln.

    Bei der “Makashi Riposte” sollte den Winkel der Gegnerischen Attacke abändern um schnell mit einem Konter zurück zu schlagen.


    3 + Form III - Soresu +

    3.1 Beschreibung

    Die dritte Form des Lichtschwertkampfes wird Soresu genannt, andere Namen für diese Form sind "Der Weg des Mynock" oder Wiederstandsform.

    Diese dritte Form wurde entwickelt, nachdem nebst den Lichtschwertern auch vorallem Blaster in der Schlacht verwendet wurden.

    Da diese Form vorallem aus den Blaster Abwehrtraining der Form I entwickelt wurde, setzt es ebenso auf ein wenig ausladendes Schlagschema und schlichte Ausweichmanöver, um eine maximale Verteidigungsfläche zu garantieren, sowie geringe Angriffsfläche für Fernkampfwaffen zu bieten.

    Über die Zeit wurde diese ultimativ nicht aggresive Form, zum Inbegriff der Jedi Philosophie.

    Wie Makashi, baut Soresu auf die Energieeffizienz, bei den Bewegungen.

    Konstante Klingenbewegung bildet Momentum auf um den Energieverbrauch niedrig zu halten.

    Die schnellen Bewegungen waren ebenso nötig um die schnellen Blasterschüsse ab zu wehren.

    Form III achtet vorallem auf eine starke Abwehr um den Gegner im Wesentlichen zu überdauern, zu warten das er Fehler macht aus Frustration oder Ermüdung um in diese Lücken des Gegners gezielte Konter zu geben.

    Ein Meister des Soresu soll als unverwundbar gelten und dieser Fokus auf lange andauerndes Überleben, erlaubt es solchen Duellisten, die Situation zu ihrem Vorteil zu nutzen und zu kontrollieren. Sie können wählen ob sie den Gegner töten, entwaffnen oder ihm sogar vernünftig zu reden.

    Form drei ist effektiv zur Abwehr, doch trotz der Effektivität, wird die Soresu Form für den Mangel an Offensive stark bemängelt.

    Das reine Überleben steht dabei über dem Ziel einen Sieg zu erringen. Als einen Weg dies zu beheben wird diese Form meist zusammen mit den sehr aggresiven Formen Ataru oder Shien trainiert.

    Doch dieses lange Überleben kann im Kampf einen entscheidenden Unterschied machen. Ein geübter Soresu Nutzer kann, indem er die Techniken seines Gegner studiert und auch deren Anwendung im Kampf beobachtet, seine eigenen Taktiken anpassen. Dies kann für eine weitere Schlacht nützlich sein oder um einen aussichtslosen Kampf zu wenden.

    Überzeugte Soresu Nutzer bezeichnen sich gerne als “Auge des Sturms”, das ruhige Zentrum in einer tobenden zerstörenden Macht. Die defensiven Techniken von dem Nutzer sind flexibel genug sich an fast alles anzupassen, doch ist es dadurch nicht möglich “das Auge des Sturms” zu verlassen.

    Es beschützt also nur den Nutzer selbst. Taktische Denker und geduldige die darauf warten das der Gegner einen Fehler macht, können damit Schlachten entscheiden doch für die Offensive taugt Form III nicht viel.

    3.2 Moves und Manöver

    Für die Bereitschaftstellung dieser Form, hält der Duellant das Schwert zurück mit einem einhändigen Griff. Die Klinge ist nach vorne ausgerichtet, parallel zu dem Arm welcher nach vorne ausgestreckt ist. Der dominante Fuss ist zurück gestellt.

    Diese Bereitschaftstellung hat viel gemeinsam mit der Ataru Abwehrhaltung, wo der Anwender die Waffe zweihändig hält um eine bessere Kontrolle zu erlangen.

    Gegen einzelne Gegner mit Blaster, verwendet ein Form III Duellant meist einen “Deflektierender Schlag” Dieser Schlag hatte zwei Absichten.

    Zum einen konnte der Anwender das Momentum der Abwerbewegungen in eine Attacke auf ein anderes Ziel legen.

    Zum zweiten konnte ein geübter Duellant den Schuss zurück werfen, um denjenigen der den Schuss abgegeben hatte, damit zu treffen. Doch letzeres wird vorallem bei Shien Anwender beobachtet.

    4 + Form IV - Ataru +

    4.1 Beschreibung

    Lichtschwertkampf Form IV wird Ataru, der Weg des Fledermaus-Flaken oder Aggressions Form genannt und ist die vierte der sieben Lichtschwertformen.

    Diese Form wurde weitläufig in der Old Republic Ära genutzt, und entstand etwa zu den Zeiten der Mandaloreanischen Kriegen.

    Ataru ist ein aggressiver Stil, und stützt vorallem auf die Kombination von Stärke, Geschwindigkeit und Agilität, schnell und effektiv gegen einzelne Gegner jedoch schwächer werdend je länger der Kampf andauert oder in engen Gebieten. Ebenso ist Form IV nicht empfohlen für Kämpfe gegen Gegner mit Blaster.

    Dieser Stil ist charakterisiert von der Macht unterstützten Akrobatik, wie Saltos oder Schläge aus dem Sprung, beides genutzt für Offensive wie Defensive.

    Ein weiteres Charakteristika der Form sind die schnellen kraftvollen Schläge von verschiedenen Richtungen.

    Anwender dieser Form sind immer auf der Offensiven Seite, greifen mit weiten schnellen und kraftvollen Schwüngen an. Dabei nützen sie die Macht ständig um ihre Bewegungen und Angriffe zu unterstützen. Dabei erlauben sie der Macht frei durch sie hindurch zu fliessen und können so physische Limitationen überwinden um fantastische und ansonsten unmögliche Akrobatik auszufürhren. Dazu gehören Saltos und Backflips, nicht nur als Attacke als auch zum Ausweichen der Angriffe ihrer Gegner.

    Ein Adept dieser Form musste sich die Macht für diese Zwecke zunutze machen können und eine normale Physische Kapazität übertreffen um erfolgreich zu sein.

    Doch jene die in der Lage sind Form IV zu nutzen, können sich rasant bewegen, können starke Schläge auf einen Gegner niederprasseln lassen, hohe Sprünge machen um aus der Luft zu attakieren. Kraftvolle und schnelle Kreiselnde Angriffe können genutzt werden um aus diversen Winkteln zu schlagen, auf dem Grund wie auch in der Luft. Ein Ataru Meister wird im Kampf von seinen Gegnern nur als Blur wargenommen, so schnell und so unerwartet schlägt er zu. Die Macht hilft ihm dabei nicht nur seine Athletik auszuführen als auch den Überblick im Kampf zu haben.

    Aufgrund der Aggressivität ist Ataru nicht optimal gegen mehrere Ziele, oder Blaster Feuer, vorallem wenn dieses von mehreren Richtungen kommt. Trotz dieser Schwächen ist Ataru nicht nutzlos in diesen Fällen wenn von jemanden genutzt der sich auf den Kampf versteht.

    Doch wenn man nicht über den Raum verfügt die akrobatischen Bewegungen auszuführen oder ein Kampf zu lange andauert, sodass der Ataru-Kämpfer ermüdet, hilft auch die Erfahrung darin nur selten aus der Bredullie.

    4.2 Manöver

    Die Eröffnungshaltung von Ataru ist eine ausbalancierte zweihändige Abwehr, bei der das Lichtschwert quer über den Körper gehalten wird, entweder nach links oder nach rechts.

    Eine Technik die von Ataru Nutzern angewendet wird ist der Fledermaus-Falken Sturzflug. Er erlaubte dem Kämpfer schnell zuzuschlagen ohne dem Gegner die Chance zu geben zu reagieren oder auszuweichen.

    Ein weiterer Move wird Schwert-Schwarm genannt. Er zielt darauf ab mit zahlreichen Schlägen auf einen Gegner in der Defensive vorzugehen, dafür werden viele aber kleine Schläge ausgeführt.


    5 + Form V - Shien/Djem So +

    Bekannt als Weg des Kraytdrachen oder Ausdauerstil.


    6 + Form VI - Niman +

    Bekannt als Weg des Rancoor oder Mäßigungsstil.

    7 + Form VII - Juyo +

    7.1 Beschreibung

    Form VII auch bekannt als Weg des Vornskr oder Grausamkeits Form (zumindest wenn man es direkt aus dem Englischen übersetzt), ist die letzte der sieben offiziellen Lichtschwertformen des Jedi Ordens.

    Es gibt zwei Varianten der Form VII, Juyo und Vaapad. Wobei letzteres von Mace Vindu praktiziert wurde. Desshalb beschränke ich mich auf die beschreibung von Juyo.

    Juyo wird als die bösartigste Form beschrieben. Sie ist erfüllt sowohl von Wut als auch maligne Grazie. Es ist für den Anwender schwer zu lernen und erfordert grosse Anstrengung von dem Anwender.

    Die Form ist chaotisch und unberechenbar, mit einem grossen Fokus auf die aggressive Offensive. Unter Jedi hiess es immer wieder das Juyo den Teil “ Es gibt keine Emotion nur den Frieden” des Kodex bricht, wodurch sie im Kampf auf ihre kontrollierte Leidenschaft aufbauen mussten. Sith jedoch hatten keine solche Limitation, wesshalb die Form auch “Sith Stil” genannt wurde.

    Juyo setzt auf kühne direkte Bewegungen, was sie offener und wuchtiger macht als Form V Shien, jedoch weniger sorgfältig als Form IV Ataru.

    Die Form VII benötigt eine grössere Menge Energie als Form V, vorallem unter Jedi welche ihren inneren Fokus aufrecht erhalten mussten, doch kann sie auch als Pfad zu einer tiefen emotionalen Verknüpfung aufgefasst werden, was vorallem für Sith zu mehr Macht führt.

    Um die Unterschiede von Ataru und Juyo hervor zu heben, ist Juyo nicht so anmutig oder verknüpft wie Ataru, man könnte die Taktiken eher als scheinbar zusammenhaltlose Stakkato Sequenzen bezeichnen.

    Diese Eigenschaft kann durch ihre Unvorhersehbarkeit aber auch als Vorzug aufgelistet werden.

    Ein weiterer Vorteil dieser Form ist seine hohe Effizienz gegenüber einem Gegner mit Lichtschwert, jedoch weniger vorteilhaft gegen Machtnutzer.

    Es ist eine gängige Taktik einen einzelnen Gegner schnell zu überwältigen, um den Machtnutzern nicht die Chance zu lassen den Nachteil des Juyo Anwenders aus zu nutzen.

    Die Form, so aggressiv und offensiv sie auch ist, ist sehr rücksichtslos und unbesonnen. So ist ein Anwender in der Lage die Verteidigung sogar eines Soresu Meisters durchbrechen, setzt sich im Prozess jedoch der Gegenattacken des Gegners aus.

    Dazu ist auch eine Schwäche gegen mehrere Gegner und Macht Angriffe vorhanden.

    Durch die fordernde Natur der Form muss ein Anwender erst andere Formen praktizieren um Juyo effizient einsetzen zu können. Zudem war eine grosse reserve an Kraft und Ausdauer notwendig da sie physisch sehr intensiv ist im Kampf.

    7.2 Manöver

    Die Sequenzen und Manöver der Form VII können praktiziert werden so lange man will, dennoch muss man die Freude und Leidenschaft am Kampf erlauben um sie wirklich ausführen zu können.

    Die Eröffnungshaltung ist eine einhändige hohe Verteidigung, die Klinge wird horizontal über dem Kopf gehalten die Spitze auf die Seite zeigend. Der Körper ist halb zur Seite gedreht.

    Juyo Anwender sind geübt in einer Technik die “Gesicherter Treffer” in welchen sie eine grosse Menge an Kraft hineinlegen um eine nahezu sichere Attacke landen.

    Eine andere Technik welche sie anwendeten wurde als “Vornskr’s Grausamkeit”, welche “grausame Attackierung eines Gegners beinhaltete.