Mando'ade besbe'trayce - Waffen und Ausstattung der Mandalorianer (Teil I)

  • Ein Handbuch aus der Feder des Mandalorianers Ravi'el A'Gol vom Clan der Schlangen. Erster Teil

    1 Einleitung/Vorwort

    Su'cuy Vode,

    wieder einmal möchte ich euch meine Erfahrungen zuteil werden lassen, die ich in langen Jahren auf der Jagd und auf dem Schlachtfeld sammeln konnte. Viele der verd'ika (basic: Private, Kinder; "Umschreibung für jene die noch unerfahren sind") nutzen ungestümt die manigfaltigen Möglichkeiten unserer besbe'trayce. Doch die Richtige Wahl von kal (basic: Klinge) und tracy'uur (basic: Blaster) ist schon der erste Schritt auf dem Weg zum Sieg.

    Um nicht die Kapazitäten euerer Computer zu überlasten, werde ich mich in mehreren Nachrichten an jene Interessierten wenden.

    Um euch jedoch einen Vorgeschmack zu geben, gibt es eine kurze Übersichtsliste dessen, was ich euch mitteilen möchte und mitteilen werde.

    In diesem Sinne: Ke nu'jurkadir sha Mando'ade

    Ret'

    Ravi'el vom Clan der Schlangen


    1.1 Allgemeine Ausstattung eines Mando

    Wir alle wissen ja, was uns ausmacht, Vode. Unsere Beskar'Gam. Sie ist unser Dreh und Angelpunkt und ein jeder von uns sollte bereits während seiner Resol'nare seine eigene Gam erschaffen haben. Vieles erwähnte ich schon in meiner Aufzeichnung zur Farben der Beskar'Gam, aber der Vollständigkeit halber werde ich sie hier auch wieder erwähnen, bzw auf sie verweisen.

    Ein weiterer unserer markanten Erkennungswerte ist der buy'ce (basic: Helm). Ihn verdanken wir Te Ani'la Mand'alor und ich denke er wrd uns noch über Jahrhunderte hinweg erhalten bleiben.

    Doch bedenkt: die Gam alleine reicht nicht aus. Wählt entsprechend eurem Ziel Untergewänder und Schuhwerk! Grundsätzlich sollte es stabil und reißfest sein. Doch betretet ihr me'suum (basic:Planet) wie Hoth oder auch Tatooine, müsst ihr sie anpassen. Auch wenn ihr eure Credits als gal (basic: Pilot, "Sternen"-jäger) verdienen wollt, benötigt ihr passendes Kleidungswerk. Aber darauf möchte ich später dann noch genauer eingehen.

    Grundsätzlich kann ich euch nur sagen: Ihr seid nur EIN Mando. Bedenkt das. Ihr werdet irgendwann unter der Last eurer Ausrüstung zusammen brechen. Die meisten erfahrenen Vode konzentrieren sich auf eine Hauptwaffe. Das kann ein Gewehr sein, eine entsprechend spezialisierte Waffe (Scharfschützen, schwere Waffen wie Raketenwerfern) oder aber einfach nur eine Blasterpistole. Gewiss sei euch auch der Dolch oder ein Kurzschwert gegönnt. Man kann nie wissen, wann man die Klinge mal benötigt um den Feind oder die Beute zu erledigen. ABER: je mehr ihr tragend, desto eingeschränkter seit ihr in eurer Beskar'Gam. Das kann gewollt sein oder auch nicht, weil ihr mal wieder versucht euch mit eurem Jetpack aus der Gletscherschlucht Hoths zusammen mit dem gerade erlegten Wampa zu entkommen. Denn alles geht auf Kosten euer Beweglichkeit und eurer Kraftreserven. Welche wichtigen Aspekte ein Jetpack noch haben kann, werde ich beim Mando sen'tra erläutern.

    Viele Vode stecken viel Technik in ihre Rüstungen. Sehr beliebt sind Lebenserhaltungs- oder Lebensunterstützungsgeräte für feindliche Umgebungen. Die gal nutzen oftmals Computergestützte Helm-HUD um sich direkter mit ihren Maschinen zu verlinken. Auch der Range-Finder (jenes kleine herunterklappbare Gerät an den Seiten eurer buy'ce) kann mit kleinen Sensoren, Zielerfassern oder Aufnahmegeräten aufgerüstet werden. Gängig ist es die Steuerelemte sowie ein zusätzliches Display In der Armschiene unterzubringen. Hierfür wird meist der Arm gewählt der nicht der Führungsarm ist.

    Über das Funkgerät brauchen wir nicht zu reden. Wobei auch hier jeder Vode seinen eigenen Geschmack hat: Entweder als separates Gerät oder integriert in die Rüstungssysteme

    Aber genug über die besbe'trayce und gam. Es gibt noch andere nützliche Dinge. Es mag offensichtlich sein, doch sollte man immer mal an sie denken.

    Mein erster Gedanke geht dabei an eure Versorgung in medizinischen Notfällen. Meine Erfahrungen haben mir gezeigt, dass es immer praktisch ist ein oder zwei Kolto- oder Bacta-Injektoren bei mir zu tragen. Darüber hinaus befindet sich in einen meiner Taschen noch eine kleine Ampulle mit einem Breitbandantibiotika. Ich denke, jedem von euch wird das mitführen dieser Gegenstände einleuchtend sein und benötigt keine weiteren Erklärungen dafür.

    Auch wenn ihr es eventuell auf dem Schlachtfeld nicht zwangsläufig braucht, so rate ich euch immer noch ein kleines Päckchen euer favorisiertesten Gewürze mitzutragen. Und ich meine richtige Gewürze! Kein Stim. Verdammt, lasst die Finger von dem Zeugs, dass euch benebelt. Als wahre Mando'ade braucht ihr das nicht. Ich trage immer ein wenig aus der Küche meiner Heimat mit mir herum. Sollte ich mal nicht in den genuss einer Cantina kommen können, lässt mich wenigstens meine Mahlzeit mich heimisch fühlen.

    Der jedoch wohl wichtigste Punkt ist die Versorgnung mit Wasser. Egal wo ihr seid, eigentlich kann man nie genug Wasser bei sich tragen. In welcher Form ist wieder einmal Geschmackssache. Es gibt zum einen die Möglichkeit des mitführens von frischen Quellwassers in einer Feldflasche. Dann solltet ihr jedoch immer einen kleinen Vorrat an Reinigungstabletten dabei haben um sicher zu gehen, dass ihr kein verunreinigtes oder ungenießbares Wasser habt. Oder aber ihr nehmt sogenannte Hydrokapsel. Sie enthalten eine ausreichende Menge in konzentrierter Form des lebenswichtigen Nass.

    Wenn ich auf Reisen bin und längere Zeit von meinem Schiff weg bin in der Wildniss eines Planeten verstaue ich diese Dinger oftmals in einer kleinen Kompakten Tasche. Diese kann umgehangen werden oder wie ein Tornister auf den Rücken geschnallt werden. Ich denke, da werde ich euch nichts sagen. Ihr müsst selbst herausfinden, was für euch persönlich am praktischsten ist.

    Ret'


    1.2 Grundbewaffnung

    Su'cuy,

    diesmal möchte ich mich näher der möglichen Waffen, die ein jeder trägt oder tragen kann, widmen. Diekt sei gesagt, dass es sich dabei um meine Erfahrungswerte und meinen Geschmack handelt. Nicht jeder muss diese teilen und gewiss wird es nicht jeder tun. Denn gerade unsere Individualität als Mando'ade macht es ja aus, was wir sind.

    Würde ich heute noch einmal von vorne beginnen müssen und meine besbe'trayce aus dem Arsenal meines buir (basic: Vater oder Mutter) wählen, ginge mein erster Weg zu einer kleinen bescheidenen Klinge. Man weis nie wann man ein Messer brauchen kann. Und eines kann ich euch versprechen: Es wird dutzende, wenn nicht sogar hunderte Möglichkeiten geben, an denen ihr froh sein werdet es bei euch zu tragen. Und das nicht nur im Kampfe. Alleine um euer Essen zuzubereiten, Reparaturen an eurem Schiff durchzuführen bringt schon wenigstens zwei dutzend Verwendungszwecke. Der Ort der Aufbewahrung ist Vielseitig. Ich habe Kämpfer kennengelernt die ihre Klinge als Stiefelmesser trugen, in kleinen flachen Messerscheiden an ihren Gürteln (wobei es beliebt zu sein scheint diesen hier im Bereich des Rückens oder der Nieren zu positionieren) oder aber aufgesetzt auf ihre Schulterplatten. Seltener kam mir zu Gesicht das die Klinge an Orten wie der Armschiene getragen wurde. Möglich sind solche Orte jedoch, aber auf Kosten des Platzes, den man vielleicht andersweitig verwenden könnte (vgl hierzu meine Aufzeichnung zum Thema Grundausstattung und Rüstungstechnik). Ob diese Waffe dann nun offensichtlich erkennbar ist oder als Versteckte und auf Knopfdruck herausspringbare Waffe, wie ein klassisches Springmesser, gestaltet ist sei wieder einmal dem persönlichen Geschmack des Mando überlassen.

    Eine weitere Grundwaffe stellt für mich die Pistole dar. Sie dient mir persönlich sowohl als Haupt- wie auch als Sekundärwaffe. Viele Vode tragen neben ihren Schweren und Großen Primärwaffen eine kleine Blasterpistole als Zweitwaffe dabei. Selbst jene, die sich oftmals dem Nahkampf verschrieben haben, wissen um den Geschmack und die Nutzbarkeit eines kleinen Handblasters für schnelle Fernangriffe. Die Möglichkeiten der Holsterung solcher Waffen sind dabei enorm vielseitig und wohl jedem nur zu gut bekannt.

    Ret'


    1.3 Das Jetpack/Raketenrucksack

    Su'cuy Vode,

    heute finde ich abermals Zeit um euch an meinen Erfahrungswerten teilhaben zu lassen. Diesmal möchte ich mich einem Thema widmen, dass schon viele Mando'ade und auch die aruetii (basic: Begriff für einen Nicht-Mandalorianer; wird von der neutralen Bedeutung als „Fremder“ bis hin zur schweren Beleidigung verwendet) seit langer Zeit beschäftigte, widmen: Dem Traum vom Fliegen.

    Aber wo fange ich an. In vielen Geschichten wird von unseren Glorreichen Kämpfen berichtet in denen tapfere Vode auf den Rücken von Bes'uliik's (basic: Basilisk-Kampfdroide) kämpften. Schon hier waren die ersten Mando'ade in den Lüften unterwegs. Einen der letzten Bes'uliik wurde wohl zu Zeiten der Zweiten Schlacht von Onderon von Zuka aus dem Ordo-Clan modifiziert und der Jetii (basic: Jedi) Metra Surik verwendet.

    Aber das nur als kleine Anekdote über den Traum vom Fliegen.

    Heute sind einige Vode mit Jet-Packs unterwegs. Ihre Vorläufer waren Raketenpacks. Sie wurden zu Beginn der Mandalorianischen kriege entwickelt. Sie waren leistungsfähig und wurden aus einer Vielzahl von Fluggeräten aller Art entwickelt. Früh setzten unsere Vode sie ein, da man sich damals auf Überraschungsangriffe und Luftangriffstaktiken konzentrierte. Gleichzeitig entwickelten auf die Republikanischen Truppen damals vergleichbare Systeme, doch waren diese eher für große Sprünge geeignet. Mando Raketenpacks waren derart leistungsfähiger, dass sie unsere Vorfahren damals sogar in die Lage brachten kurze Strecken im Weltraum zu überbrücken. Leider ging das Wissen um diese Packs wohl auch mit dem Untergang der Crusader unter. Jedenfalls sind mir heute keine solchen Raketenpacks mehr bekannt.

    Das heutige Jet-Pack birgt viele Risiken wie auch es einiges an Vorteilen hat. Entscheidet ihr euch für ein solches Gerät auf dem Rücken, sollte man sich im klaren sein, dass dort als Hauptbestandteil ein nicht zu unterschätzender Tank mit flüssigen Chemikalien zur Befeuerung der Triebwerke eines Jetpacks auf dem Rücken trägt. Aufgrund seines hohen Gewichts, der doch relativ geringen Reichweite und des mit dem Tragen verbundenen Risikos setzt sich das Jet-Packkaum in größerem Ausmaß durch. Es ist jedoch war, dass eine Vielzahl der Mando'ade ein solches Pack besitzen. Die breite Masse jedoch verzichtet wohl auf diese Packs.

    Ein solches Jet-Pack basiert auf einem einfachen Prinzip: durch angesaugter Luft und dem entzündeten Treibstoff kommt es zu einem Rückstoßeffekt aus den Antriebsdüsen. Durch Ausrichtung der Düsen kann dieser Effekt gezielt vertikal oder horizontal erfolgen. Gyrostabilisatoren sind zusätzlich in den Pack verbaut um für einen ruhigeren und kontrollierten Flug zu sorgen. Eine Landung oder der Abstieg ist durch simple Gegenschub-Systeme geregelt. Ein solches Jet-Pack hat grundsätzlich zwei Möglichkeiten der Bedienung. Zum einen ist es möglich in den Armschienen einer Beskar'Gam oder vergleichbaren Rüstungen die Kontrollen unterzubringen. Die Zweite wäre ein akustisches Sprachkommando bei Nutzung eines Helm-HUD's.

    Es soll sogar Vode und andere experimentierfreudige geben, die die Leistung der Gyro-Systeme soweit erhöhen um ihr eigenes Gewicht auf Hyperphysikalischem Wege zu neutralisieren (vgl dazu das Grav-Ball Spiel)

    Das geläufige Standartmodell hat eine Kapazität für etwas 20 Zündungen zu je drei Sekunden Flugdauer. Aufgefüllt wiegt ein Pack damit im Durchschnitt etwa 30 kg. Der im Jet-Pack enthaltene Treibstoff konnte auch parallel zur Verwendung eines handgelenkbasierten Flammenwerfers verwendet werden, was allerdings auf Kosten der verfügbaren Flugzeit geht. Viele der Mando sen'tra nutzen dies, modifizieren jedoch gelegentlich ihre Jet-Packs für größere Kapazitäten an Treibstoff oder experimentieren mit unterschiedlichen Treibstoffarten.

    Nun abschließend bleibt nur zu sagen, dass ihr Vode, die ihr dies nun gerade lest, euch selbst im Klaren seit, welche Gefahren und Risiken ein solches Jet-Pack auf dem Rücken beinhaltet, sollte sich mal ein Schuss verirren. Um meinen Neffen zu zitieren, der es ziemlich treffend beschrieb: KAWUUM!

    Ret'


    1.4 Das Raumschiff und andere Fortbewegungsmittel

    Su'cuy Vode,

    verzeiht, dass ich so lange nichts mehr geschrieben habe. Aber ein ruug mando'ade braucht seine Zeit.

    Daher möchte ich heute euch von den Mitteln der Fortbewegung erzählen, wie sie normalerweise verwendet werden. Und damit meine ich jene Gefährten um euch zwischen den Welten und auf den jeweiligen Welten zu bewegen. Sofern ihr so erfolgreich seid und die notwendigen Credits für den Erwerb und Unterhalt bereit habt. Wobei... Erwerb ist ab und an nicht unbedingt zwingend erforderlich. Manch einer von uns bekommt auch ein me'sem (basic: Raumschiff) von Gönnern gestellt, ergaunert sich eines... Und der ein oder andere soll sogar eines beim Sabacc gewonnen haben.

    Auf den Planeten werdet ihr nicht selten dann die öffentlichen Möglichkeiten nutzen. ich empfehle es sogar, denn nicht selten können dort im Trubel eure Ziele auftauchen, Informationen erhascht werden oder andere nützliche und überraschende Gelegenheiten oder Dinge geschehen. Also scheut euch nicht vor den Taxen, Liniengleitern oder sonstigen Dienstleistungen des öffentlichen Verkehrs der von euch besuchten Welten. Eine schicke alternative sind auch persönliche Gleiter, Speeder oder ein andersartiges Fahrzeug. Mein persönlicher Geschmack ist ein Speeder. Sie können hohe Geschwindigkeiten erreichen, haben genug Platz für Ausrüstung und Vorräte. Und sie sind kompakt genug um sie auch in einem kleineren persönlichen me'sem zu transportieren. Günstig in der Anschaffung, günstig im Unterhalt. Eigentlich für jeden erschwinglich, der etwas mit seinen Credits anzufangen weis.

    Die Situation liegt jedoch anders, wenn ihr etwas größeres wollt. Ein gängiges und bei den Mando'ade beliebtes me'sem ist der D5-Mantis Patroullienkreuzer. Seine Bauart lässt viel Spiel für persönliche Umbauten im inneren. Es ist geräumig und seine Systeme sind bereits im Serienzustand enorm leistungsfähig. Das hält aber den geübten gotabor (basic: Techniker, Ingenieur) nicht ab, selbst Hand anzulegen und diverse Modifikationen anzubringen.

    Aber ein persönliches me'sem kann auch zur Falle werden: der Kostenfalle. Viele sind in der Anschaffung als gebrauchte Fahrzeuge oft günstig, andere ergaunern sich ihre Schiffe. Doch sind die kosten für Treibstoff und Wartung, Stellplätzen auf Raumhäfen oder Orbitaldocks und auch die sonstigen Vorräte nicht billig. Kalkuliert gut, bevor ihr euch ein Schiff zu legt. Oder bildet in euren Clans Gemeinschaften die Gemeinsam ihre Verdienste zusammenlegen um ein solches Schiff zu unterhalten. Gefällt euch diese Idee nicht solltet ihr wenigstens einen regelmäßigen Zweitjob anstreben. Ich habe als Transporteur begonnen. Ich konnte nützlicherweise meine Jagdaufträge oftmals mit Transport- oder Passagieraufträgen verbinden. Das brachte mir das notwendige Kleingeld um meine TRYGON zu finanzieren und hier und da aufzubessern.

    Es ist schon wieder spät. Ich hoffe ich konnte euch so einen kleinen Einblick ins Dasein als Raumfahrer geben. Vielleicht aber nutzt ihr auch erstmal die regelmäßigen Shuttle-Verbindungen oder Passagierkreuzer zwischen den Welten. Das kommt am günstigsten. Und solltet ihr dennoch mal einen direkten Transporteur benötigen, weil der Passagierkreuzer zu auffällig für eure Fracht ist, zögert nicht einen Vode zu fragen. Auch das ist wahrscheinlich mit unter die günstigste Alternative.

    Ret'


    +++ Ende des Ersten Teil +++