Zuflucht

  • Die Zuflucht begann als kleiner Außenposten im vom Krieg verwüsteten Niemandsland auf Balmorra. Ein altes Rathaus war noch so weit intakt, dass es mit einigen Renovierungen als Unterschlupf dienen konnte. Von dort aus begann eine kleine Gruppe all jenen, die sie von dort aus erreichen konnten, Hilfe zu leisten. Wer ein Dach über dem Kopf brauchte, dem wurde es gewährt. Die einzige Bedingung war, dass alle Waffen abgelegt wurden und dass man sich nach Kräften bei der Versorgung aller beteiligte.

    Jedem wurde Einlaß gewährt, egal welcher Fraktion er sie oder es angehörte, egal wr sie waren, so lange sie sich an die Regeln hielten.

    Niemand stellte Fragen nach dem Namen, nach dem Warum jemand dort hin kam. Aber wenn jemand erzählen wollte, war immer jemand da der zuhörte.

    Meißtens war das Siavanna. Schon zu Beginn eine ältere Frau, ist sie nun beinah fünfzig und die Haare mehr grau als sonst eine Farbe.

    In den vergangenen Jahren ist die Zuflucht sehr gewachsen. So sehr, dass das Rathaus und die paar umliegenden Gebäude, die intakt genug waren, die Leute nicht mehr fassen konnten.

    Da sie niemanden fort schicken mochte, ließ Sia nach einem alternativen Standort suchen.

    Es war Shy’reen, eine junge Frau mit der Sia oft umgeht als wäre sie ihre Tochter, auch wenn keinerlei Ähnlichkeit zwischen ihnen besteht, die schließlich einen geeigneten Ort fand.

    Näher am Äquator, in einer Bucht lag ein aufgegebener Posten des imperialen Militärs, der noch früher wohl mal eine Einrichtung von Czerka war.

    Ein Umzug begann, der seine Zeit dauerte. Aber da jeder mit anpackte, konnte er schlußendlich gestemmt werden.

    Am neuen Standort ist viel mehr Platz. Der Ozean versorgt die Bewohner mit Fisch und sie arbeiten daran im, nahen Dschungel ein paar Felder urbar zu machen.

    Ganz ohne Waffen und Wachposten ging es hier nicht mehr. Zu groß ist die Gefahr eines Übergriffs durch eine der marodierenden Gruppen, die hier deutlich häufiger anzutreffen sind.

    Und langsam begann Siavanna, sich mit der Idee zu tragen, ob sie den Leuten nicht aktiver helfen sollten, sich zu verteidigen.

    Nun zieht Krieg herauf, die ersten Schlachten haben bereits begonnen und lassen schlimmes erahnen für die zivile Bevölkerung der Galaxis. Aber die Zuflucht allein hat nicht die Mittel so vielen zu helfen und der Standort auf Balmorra wird immer unsicherer, da der Planet nach wie vor umkämpft ist.

    Zwischen Siavanna und Shyreen, reifte die Idee, daran zu arbeiten, eine größere Zuflucht zu schaffen. Einen Ort, oder mehrere Orte, die beide Kriegsparteien als neutral betrachten würden, abgelegen genug um nicht von strategischem Wert zu sein, an die Zivilisten flüchten könnten um sicher zu sein.

    Brough, der inzwischen sehr mit Sia verwachsen ist, und sie mit ihm, seit er sich auf einer Expedition der Zuflucht anschloß, dämpfte den Idealismus ein wenig, half den beiden die Pläne ein wenig zu erden. Zwei Jedi, die in der Zuflucht verweilten, boten an Kontak herzustellen zu einer Organisation auf Nar Shaddaa, die vielleicht helfen könnte, bei diesem Vorhaben.

  • Die Zeit auf Dantooine vergeht wie im Fluge. Es gibt Aufbauarbeit zu leisten, die Arbeit auf den Feldern und den Höfen muß getan werden und nachdem einige verletzt sind, sind die Leute für jede Hilfe auch dort dankbar. Und auch ein Training in einfachen Taktiken und Kampfübungen will untergebracht werden.

    Nun, nach einigen Wochen, sind die meißten wieder so weit hergestellt und Grundlagen geschaffen. Kleine Expeditionen zu ein zwei Siedlungen in der Nähe sind erfolgreich verlaufen und der Strom an "Besuchern" aus der näheren Umgebung wird langsam zu einem Problem.