Vom Tarnen und Täuschen

Vom Tarnen und Täuschen

… und bedenkt eines: Eure Geschichte muss glaubwürdig sein. Nur wenn Ihr alles bis zum Ende durchdacht, jedes Detail ausgearbeitet und jede Kleinigkeit gut überlegt habt, nur dann wird man Euch glauben … egal wo und wer Ihr seid. Auch dürft Ihr niemals von Eurem Gesagten abweichen. Bestätigt was Ihr verbreitet habt …

Achtsamkeit

… hütet Euch stets davor all zu tragische Gerüchte in die Welt zu setzen. Viele werden mit Euch fühlen, Euch bemitleiden, doch wird es stets Zweifler geben. Und reicht nur einer um es Euch denkbar schwer zu machen. Also plaudert ein wenig, gebt etwas wahres Preis, was man Euch ungesehen glaubt, fügt eine Kleinigkeit hinzu, welche etwas merkwürdig erscheint, aber lasst die bestehende Meinung über Eure Herkunft bestätigt und dementiert es nicht. Denn um so mehr man Euch sofort glaubt, um so Glaubwürdiger sind die Lügen, welche Euch in die Gemeinschaft einbringen sollen, welche Ihr zu Unterwandern gedenkt …


… zeigt Euch bereitwillig die jeweiligen Gegebenheiten an zu nehmen, aber tut dies nicht zu schnell und zu gut. Lernt im Voraus viel über Euren Feind, aber zeigt nur nach und nach in kleinen Schüben, was Ihr wisst. Lasst Euch vieles Erklären, egal ob Ihr dies schon wisst oder in Perfektion Beherrscht. Kleine schwächen an zu deuten ist immens von Vorteil. Denkt daran, dass Ihr offiziell erst kurz dort seid und es Euch schwer fallen sollte Neues und Fremdes zu verinnerlichen. Ihr seid von reinem Blut, Ihr seid stolz darauf und was Ihr an unserer Tradition und unseren Eigenheiten erlernt habt, ist anders als jenes in anderen Kulturen. Es sollte Euch sichtlich beanspruchen über Eure Herkunft hinaus Dinge zu erlernen …

Nützlichkeit

… bietet nützliche Dienste an, am Besten solche die rare und gefragt sind. Bietet sie aber niemals leichtfertig an und überwindet Euch sichtlich wenig oder gar nichts dafür zu verlangen. Deutet immer an, dass alles seinen Preis hat. Das erwartet man von unserer Rasse. Variiert in der Preisvorgabe, macht es an demjenigen vor Euch fest. Wartet, was sie anbieten, nehmt einen Teil und lehnt den Rest ab. Es ist viel Fingerspitzengefühl dabei gefragt. Nutzt Euer Wissen über denjenigen vor Euch um ihn zufrieden zu stellen aber ihn sich nicht fragen zu lassen, warum Ihr ihm gutes wollt …


… eines Eurer Ziele ist Wissen. Es soll kein Geheimnis sein. Doch hütet wohl, was genau Ihr wissen wollt. Teilt unscheinbares, es sollte auf Euren gegenüber wirken, als seid Ihr wirklich gewillt ihn an Eurem Wissen Teil haben zu lassen. Ihr seid geschult darin Wünsche und Interessen Eures Gegenüber schnell zu erkennen. Nutzt die Fähigkeit, gebt aber acht, dass Ihr dabei nicht überführt werdet.

Interesse

Zeigt ein wenig Interesse, niemals zu viel, egal wer da vor Euch sitzt. Meidet vorerst zu viel Kontakt zu Obrigkeiten. Sie sollen auf Euch zu kommen, wenn Ihr Interesse geweckt ist. Haltet Euch vorerst an den Pöbel, auch jene wissen viel, meist mehr als sie selber denken. Filtert Informationen. Hört zu, beobachtet, lernt. Sucht Euch ein oder zwei, die Ihr zu Euren Vertrauten macht. Zumindest sollten diese das denken. So oft es möglich ist, sucht Einzelgespräche. Um so mehr Ohren hören um so weniger solltet Ihr Preis geben.

In „geselliger Runde“ erzählt das, was man von Euch erwartet. Deutet ein wenig Naivität an, im gleichen Maße aber auch Wissen und Erfahrung. Dies sollte Umstehende den Eindruck geben, Ihr seid ein Mysterium. Haltet dieses Bild aufrecht, sobald Ihr merkt, dass es gegeben ist …

Vertrauen

… und wichtig zu merken ist, dass Ihr niemals zwei verschiedenen Personen, zwei verschiedenen Versionen einer Geschichte erzählt. Es mag anstrengend sein, doch solltet Ihr Euch genau merken, was Ihr wem erzählt und solltet stets darauf achten, dass es nahezu identisch ist. Natürlich ist es von Bedeutung ein wenig in Wortwahl zu variieren, mag es sonst recht schnell einstudiert wirken. Es wäre Euer verderben …


… solltet Ihr weiter in die Gemeinschaft eingebunden sein, so seht zu der Obrigkeit stets direkt Eure Dienste und Hilfe an zu bieten. Auch sie sollen nach und nach vertrauen fassen. Bittet niemals um höhere Posten, lasst sie Euch anbieten und tut Euch denkbar schwer diese an zu nehmen. Lehnt grundsätzlich ab und lasst Euch überreden diesen Posten an zu nehmen. Habt Ihr eine gute Position, tut vorerst Euer möglichstes diese zur Zufriedenheit aus zu füllen.


Nehmt Euch ungewöhnlicher und gefährlicher Aufgaben an, erlangt weiter Vertrauen …

Abschluss

… denkt daran auch in hohen Positionen Euren Kontakt zum Pöbel zu halten. Versucht Euch gut mit ihnen zu stellen, sie bilden das Fundament. Seid freundlich, doch nicht zu freundlich. Es soll den Eindruck erwecken, dass Ihr ihnen Gutes wollt, solange sie gut dienen, sie aber hart bestraft, sollten sie sich als unnütz erweisen …


... so wird es irgendwann an der Zeit sein dem Obersten gegenüber zu Treten. Dies ist Euer Ziel. Wiegt ihn in Sicherheit und vertrauen. Öffnet Euch ihm ein wenig, gebt mehr Preis als bisher, es soll den Anschein haben, er kenne Euch komplett. Zeigt stehts auch Phasen in denen Ihr Unzufrieden seid. Es ist hart die Balance zu wahren, doch macht es Euch Glaubwürdig. Findet Gemeinsamkeiten und weist immer wieder darauf hin. Lügt im Notfall, sollte es zu wenig sein. Fangt an selbstständig immer mehr Aufgaben zu übernehmen. Lasst es wirken, als entlastet Ihr den Obersten. Es sollte ein schleichender Prozess sein, so wird es niemand merken …

Rückkehr

… irgendwann wird die Zeit gekommen sein. Euer Ziel ist erreicht. Seid sicher, dass jeder Euch akzeptiert und Euch folgen wird, wenn Ihr die Führung vollends übernehmt. Erst jetzt ist es Möglich Euer Opfer zu erlegen. Habt Ihr alles richtig gemacht, wird niemand Fragen stellen. Nun bleibt Euch überlassen, was Ihr mit Euren Anhängern macht … bürdet Euch aber nicht zu viel auf. Entledigt Euch ihrer und kehrt zurück ...


Ein letzter Hinweis: Mitunter seid Ihr viele Jahre von uns getrennt. Auch wenn es schwer erscheint, meidet jeden Kontakt zu uns.


Vielleicht wird es Möglich Euch einen unseren zur gegebenen Zeit zur Seite zu stellen. Haltet ihn aber etwas Abseits.


Die Zeit zur Familie zurückzukehren wird kommen ...

Über den Autor

Star Wars - The Old Republic

Vanjervalis Chain since MMXI


Why fear death?

Just because you know the song will end,

is that any reason not to listen?


"Es ist wie atonale Musik. Sie klingt nicht harmonisch,

aber darin kann man ihre Schönheit entdecken." - Karayla

Felishya Administration